Druckmaschinen - von Gutenberg bis zur heutigen
Die so genannten Druckmaschinen zählen zu den am meisten verbreitesten Maschinen überhaupt. Ganz grundsätzlich kann gesagt werden, dass es sich bei einer Druckmaschine um ein technisches Gerät handelt, dass zum Bedrucken von diversen Materialien, z.B. von Dekorfolie, dient. Diese diversen Materialien werden in der Fachsprache als so genannte Bedruckstoffe bezeichnet.
Die Geschichte der Druckmaschinen ist sehr lang und beginnt in Deutschland. In diesem komplexen Zusammenhang muss ein Name unbedingt erwähnt werden: Johannes Gutenberg. Dieser entwickelte bereits im Jahre 1422 eine so genannte Spindelpresse und mit diesen war der erste Schritt in Richtung der hoch-modernen Druckmaschinen gemacht wie wir sie heute kennen. Die ersten Druckmaschinen, die nach der Idee von Johannes Gutenberg gebaut wurden, basierten in ihren Grundlagen oft auf alten umgebauten Saft- bzw. Weinpressen. Aus diesem Grund hat sich wohl auch bis zum heutigen Tage die umgangssprachliche Bezeichnung Druckpresse gehalten.
Nachdem die ersten Druckmaschinen gebaut waren, nahm die Entwicklungs-Geschwindigkeit auf dem Gebiet der Druckmaschinen und Multifunktionsdrucker enorm zu. Der Fokus der Entwicklung richtige sich dabei vor allem auf die Optimierung der Druck-Qualität, eine Erhöhung der Geschwindigkeit, um z.B. Seo Texte zu drucken sowie eine anhaltende Steigerung der potentiellen Größe der Ausdrucke. Aus diesem Grund kam es dazu, dass die handbetriebenden Manuellpressen schnell verdrängt wurden.
Mittlerweile kommen im Rahmen der Praxis eine ganze Vielzahl von verschiedenen Druckmaschinen zum Einsatz. Das jeweilige Verfahren des Druckens richtig sich dabei selbstverständlich immer nach dem ganz konkreten Druckziel. Zu den am meisten verbreiteten Druchverfahren zählen die so genannte Tiegeldruckpresse (Fläche gegen Fläche), die Rotationsdruckmaschine (Zylinder gegen Zylinder) sowie die Zylinderdruckpresse (Zylinder gegen Fläche). Zu den Bedruckstoffe, die in der Regel bei allen Druckmaschinen zum Einsatz kommen zählen vor allem Papier, Karton oder aber auch diverse Arten von Metallen oder Kunststoffen. Weitere wichtige Druckverfahren sind der Hochdruck, der Tiefdruck, der bekannte Offsetdruck sowie der schon seit mehreren Jahren verwendete Siebdruck, mit dem man unter anderem auch eine externe Festplatte bedrucken könnte.
Inzwischen wird fast alles bedruckt, was es gibt und meist handelt es sich dabei um Werbebotschaften, die an den ungewöhnlichsten Stellen zu finden sind.
Unterschiedlich sind hier nur die Druckmittel, also Tinte und Toner. Auf manchen Oberflächen haftet herkömmliche Tinte nicht richtig, deswegen wird je nach Oberfläche ein anderes Druck-Gemisch eingesetzt.
Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis man selbst auf Zähnen von Menschen gedruckte Werbung findet, die jeden per Lächeln mit der Botschaft überfluten. Was die Private Zahnzusatzversicherung dazu sagt, bleibt abzuwarten.
Heutzutage gibt es eine Vielzahl von Druckmaschinen-Produzenten, bei denen man gegebenenfalls auch die Maschine leasen kann. Die erfolgreichsten und qualitativ besten befinden sich in der Bundesrepublik Deutschland. In diesem Zusammenhang kommt insbesondere der Heidelberger Druckmaschinen AG eine ganz besondere Rolle zu. Zu den anderen bekannten Herstellern zählen vor allem die ebenfalls in der Bundesrepublik Deutschland ansässige Manroland Druckmaschinen AG sowie die deutsche Koenig & Bauer AG. Neben den bundesdeutschen Herstellern gibt es auch eine Reihe von aisatischen Produzenten. Zu diesen zählen vor allem die Ryobi Druckmaschinen sowie die Mitsubishi Heavy Industries aus Japan.