Fräsmaschinen


Fräsmaschinen sind Werkzeugmaschinen die mit rotierenden Schneidwerkzeugen Material von einem Werkstück durch Zerspanung abhebt. Das Fräsen ist eine Weiterentwicklung des Bohren wobei dem Fräsen mindestens Drei Bewegungsrichtungen zur Verfügung stehen. Auf Fräsmaschinen können Teile wie Motorblöcke oder Zahnräder hergestellt werden, aber auch einfache Arbeiten ( zB. Bohren ) sind möglich. Fräsmaschinen haben Drei oder mehr Bewegungsachsen die entweder dem Arbeitselement oder Werkstückhalter zugeordnet sind. Bei einfachen Fräsmaschinen ist der Maschinentisch vertikal und horizontal manuell beweglich. Der Fräskopf ist horizontal verfahrbar und lässt sich zusätzlich über eine Spindel (Pinole ) ausfahren. Bei Modernen Fräsmaschinen sind die Bewegungsachsen unterschiedlich zugeordnet und die Werkzeug- und Werksückaufnahmen sind dreh und schwenkbar. Je nach Bauart und Verwendungszweck unterteilt man die Fräsmaschinen in Konsol-, Bett-, und Sonderfräsmaschinen. Die Waagerecht- und Senkrechtfräsmaschinen werden nach der Lage ihrer Spindel bezeichnet und die Art der Steuerung benennt mechanisch und numerisch ( CNC ) gesteuerte Fräsmaschinen. Bei den Konsolfräsmaschinen ist der in verschiedene Richtungen bewegliche Tisch, der an einem Ständer oder Bett angebracht ist, das herausragende Merkmal. Das Bett ( Maschinentisch) der Bettfräsmaschine liegt in jeder Position auf und entlang des Bettes können mehrere Maschinenständer auch große und sperrige Werkstücke zur gleichen Zeit bearbeiten. Die Universal Fräs- und Bohrmaschine ist eine der am meisten verwendeten Fräsmaschinenbauform in der Einzel- und Wekstattfertigung. Sie besitzt eine senkrechte und eine waagerechte Frässpindel und lässt sich vielfach erweitern. Große Werkstücke werden vornehmlich auf der Portalfräsmaschine bearbeitet wenn gleichzeitig ein anspruchsvolles Arbeitsergebnis gewünscht wird. Kopierfräsmaschinen tasten mit verschiedenen Methoden eine Schablone ab und übertragen die Bewegungen an das Fräswerkzeug. In der industriellen Fertigung werden zunehmend Bearbeitungszentren ( BAZ ) eingesetzt. Diese sind CNC gesteuerte Maschinen für die komplette Bearbeitung eines Werkstücks. Diese Methode erspart ein mehrmaliges Umspannen eines Werkstücks was eine höhere Genauigkeit zur Folge hat und einiges an Nebenarbeiten einspart. Der Werkzeugwechsel erfolgt automatisch aus dem Maschineneigenen Magazin ebenso werden die Späne automatisch entsorgt. Weiter ist es möglich mehrere Behandlungszentren zu einer Fertigungsstraße zu formieren, zumal auch eine automatische Werkstückversorgung und -Entsorgung der Maschinen möglich ist.