Werkzeugmaschinen - Das Herz des Maschinenbaus


Zu einem der maßgeblichesten Bereiche des Maschinenbaus gehört ganz traditionell der Bereich der Werkzeugmaschine. In der Fachliteratur werden grundsätzlich all jene Maschinen als Werkzeugmaschinen bezeichnet, mit deren Hilfe diverse Werkstücke z.B. mit einem Makita Akkuschrauber bearbeitet werden kann. In der Praxis des herkömmlichen Maschinenbaus sprechen die Praktiker aber insbesondere bei Geräten dann von Werkzeugmaschinen, wenn es sich bei diesen Maschinen um zerteilende, spannenden und umformende Geräte handelt. In der Bundesrepublik Deutschland wird immer über die so genannten Deutschen Industrie Normen (DIN) gewährleistet. Im Kontext der Werkzeugmaschinen kommt vor allem die DIN 8580 sowie die DIN 69 651 zum Tragen. Unabhängig von diesen Normen können aber nach der grundsätzlichen Definitionen aber auch Werkzeuge wie Bohrer, Schleifmaschinen und ähnliche Geräte als Werkzeugmaschinen bezeichnet werden.

Die Funktionsweise der Werkzeugmaschinen gleicht sich in der Regel sehr oft. Grundsätzlich funktioniert es so, dass die Werkzeugmaschine zur Verarbeitung des Werkstücks eine so genannte Relativbewegung erzeugt. Im diesem Zusammenhang ist es besonders wichtig darauf hinzuweisen, dass die so genannten nmformenden Maschinen in aller Regel zur Bearbeitung von Metallen, aber auch Kunststoffen dienen. Neben diesen Maschinen gibt es aber auch zahlreiche Varianten von Werkzeugmaschinen, die sich ganz speziell auf die Be- und Verarbeitung von Holz konzentrieren. Eine ganz wichtige Rolle übernehmen in der Praxis die so genannten abtragenden Werkzeugmaschinen; insbesondere die wichtigen Erodiermaschinen. Eine ähnlich zentrale Rolle spielen in diesem Kontext die weit verbreiteten Laser-Bearbeitungsmaschinen.

Das Fasznierende an der Geschichte der Werkzeugmaschinen ist, dass die Hochleistungsgeräte innerhalb der letzten Jahre unglaublich an Präzision gewonnen haben. So liegt die Arbeitsgenauigkeit der modernsten Werkzeugmaschinen mittlerweile in einem Bereich von 1mm - 1/1000. Die in der Vergangenheit immer mehr an Wichtigkeit zugenommenden Ultrapräzisionsmaschinen belegen mittlerweile sogar eine Bearbeitungsgenauigkeit von unter 1/1.000.000mm. Vor einigen Jahren war eine derartige Präzision bei Werkzeugmaschinen noch nicht denkbar.

Die modernen Hochleistungsbearbeitungswerkzeuge bestehen auf Grund der hohen Anforderungen aus hochwertigen Schneidstoffen wie Cermet, Hartmetall, Keramik, Bornitrid oder in einigen Fällen sogar aus Diamanten. In der modernen Welt ist die Rolle von Werkzeug Maschinen gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Insbesondere in der Bundesrepublik Deutschland gibt es vor allem im Süd-Westen des Landes eine Vielzahl von hoch-innovativen mittelständischen Unternehmen, die sich auf die Produktion von hochwertigen Werkzeugmaschinen spezialisiert haben.